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JL/BL strotzt vor Zuversicht

Früher als geplant zieht die Junge Liste/Bürgerliste (JL/BL) in den Wahlkampf. Schließlich benötigt sie bis spätestens 3. Februar 2014 180 Unterstützerstimmen, um überhaupt bei den Kommunalwahlen im darauf folgenden März antreten zu können. Der Grund: Der jetzige Name JL/BL/Die Grünen wird wieder zu JL/BL geändert und gilt damit als neuer Wahlvorschlag (wir berichteten).

 

Bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus zur Hecke wurde deshalb schon am Sonntagabend einstimmig die Stadtratsliste aufgestellt. Erwartungsgemäß auf Platz 1 steht Bürgermeisterkandidat Hermann Gaßner.Der zeigte sich optimistisch, die Hürde von 180 Stimmen zu schaffen: "Darin sehe ich nicht das große Problem. Bis zum Jahresende wollen wir die benötigte Anzahl an Unterstützern mobilisiert haben." Ins gleiche Horn stieß auch Vorsitzender Rudi Nöhbauer. Dank der hervorragenden Arbeit von Hermann Gaßner, der als Stadtrat bei so gut wie jeder Veranstaltung vertreten sei, habe sich der Bekanntheitsgrad der JL/BL enorm gesteigert.

Nöhbauer erklärte auch, dass man keineswegs im Knatsch mit den Grünen liege. Aber diese hätten beiweitem nicht die zwölf Kandidaten stellen können, die für eine ausgewogene Liste nötig gewesen wäre. Einen Etikettenschwindel aber habe man bei der JL/BL nicht gewollt: " Das ist eine Frage der Ehrlichkeit." Nöhbauer räumte ein, dass man schlichtweg übersehen habe, dass die Namensänderung des Wahlvorschlags solche Konsequenzen mit sich bringen könnte: "Wir sind davon ausgegangen, dass wir mit unseren zwei Sitze im Stadtrat automatisch zur Wahl zugelassen sind."

 

 Dass das Verhältnis zu den Grünen intakt ist, zeigte sich schon daran, dass deren Kreisvorsitzender Stefan Haug bei der Nominierungsversammlung einstimmig zum Wahlleiter berufen wurde. " Wir sind der JL/BL ausgesprochen freundlich verbunden", sagte Haug mit Verweis darauf, dass drei Grünen-Mitglieder auf der JL/BL-Liste kandidieren werden. Die JKL/BL hat zu großer Form zurückgefunden. Wir unterstützen das und akzeptieren unsere Rolle als absoluter Junior-Partner". betonte Haug.

 

"Starkes Team mit viel Qualität"


Die 24 Kandidaten stellte Vorsitzender Rudi Nöhbauer vor. "Eine gute Mischung aus Jung und Alt, die auch alle Berufsschichten abdeckt, haben wir zusammengestellt. In diesem starken Team ist viel Qualität drin, auch weil Hermann Gaßner so aktiv war", sagte Nöhbauer. Das durschnittsalter gab er mit 48 Jahren an. Besonders freue ihn, dass neun Frauen vertreten sind. Die beiden aktuellen JL/BL-Stadträte Hermann Gaßner und Reinhard Schoske stehen auf Platz 1 und 24. Laut Nöhbauer sind auf der Liste nur noch sechs Gründungsmitglieder der vor 19 Jahren aus der taufe gehobenen Gruppierung vertreten, dafür 18 Neulinge.

 

Voller Zuversicht und Selbstbewusstsein gaben Nöhbauer und Gaßner die Marschroute vor. Die JL/BL wolle dazu beitragen, die absolute Mehrheit der CSU im Stadtrat zu brechen. "Wir stehen für ausgewogene Verhältnisse. Unser klares Ziel heißt Verdopplung unserer Stimmen und mindestens einen Sitz im Stadtrat mehr", betonte Bürgermeister-Kandidat Gaßner.

 

Als wichtigste Programmpunkte nannte er: Aufbau einer zukunftsträchtigen Energieversorgung, Belebung der Innenstadt und Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze. Über allem aber stehe die Maxime: "Das Wirtschaftliche und das Menschliche muss so zu verknüpfen sein, dass die soziale Komponente nicht zu kurz kommt."


 

 

 

 

 

 

 

Eingestellt von: Rudi Noehbauer – 14. Feb 2014