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Wahl 2014 – Junge Liste-Bürgerliste braucht Unterschriften
Der Entschluss der Jungen Liste-Bürgerliste vor einem Jahr, bei den Kommunalwahlen am 16.03.2014 wieder mit einem alleinigen Wahlvorschlag anzutreten, hat weitreichende Folgen. Laut Ludwig Zeiler, von der Rechtsaufsicht am Landratsamt, verliert diese dadurch ihren privilegierten Status. Das hat zur Folge, dass man bis zum 3. Februar 180 Unterstützerunterschriften benötigt, um überhaupt bei den Kommunalwahlen zugelassen zu werden.

Aus diesem Grund hat man nun die Aufstellungs- versammlung vorgezogen, um keine Zeit zu verlieren. „Wir müssen einen Gang höher schalten“, da die 180 Unterstützer im Bürgerbüro zu den üblichen Geschäftszeiten unterschreiben müssen, meinte Vorsitzender Rudi Nöhbauer.

Den Grund der Namensänderung erklärte Rudi Nöhbauer noch einmal ausführlich zu Beginn der Versammlung. Man liege nicht im Knatsch mit den Pfarrkirchner Grünen, aber diese hätten keinesfalls die 12 Kandidaten für eine ausgewogene Liste stellen können. Einen Etikettenschwindel habe man aber bei der JL/BL nicht gewollt. „Das ist eine Frage der Ehrlichkeit dem Wähler gegenüber.“

Die Zusammenarbeit mit den Pfarrkirchner Grünen bleibt zwar, es kandidiert ihre Vorsitzende, Stefanie Gödert-Müller, auf den guten vierten Platz. „Aber sonst wollen wir das Überparteiliche bei uns betonen”, betont Nöhbauer.

Einstimmig auf der Nominierungsversammlung zum Wahlleiter wurde der Grünen Kreisvorsitzender Stefan Haug gewählt. Die 24 Kandidaten stellte Vorsitzender Rudi Nöhbauer vor. „Eine gute Mischung aus Jung und Alt, die alle Berufsschichten abdeckt haben wir zusammengestellt. In diesem starken Team ist viel Qualität drin, auch weil Hermann Gaßner so aktiv war.“, sagte Nöhbauer. Besonders freue ihn, dass neun Frauen vertreten sind.

Erwartungsgemäß steht Bürgermeisterkandidat und JL-BL Stadtrat Hermann Gaßner auf Platz 1 und der zweite Stadtrat der JL/BL, Reinhard Schoske auf Platz 24. Laut Nöhbauer hat die Liste ein völlig neues Gesicht bekommen, da nur noch 6 Gründungsmitglieder, der vor 19 Jahren aus der Taufe gehobenen Gruppierung vertreten sind.
Voller Zuversicht und Selbstbewusstsein gaben Nöhbauer und Gaßner die Marschrute vor. Die JL-BL wolle dazu beitragen die absolute Mehrheit der CSU im Stadtrat zu brechen.

„Wir stehen für ausgewogene Verhältnisse. Unser klares Ziel heißt Verdopplung unserer Stimmen und mindestens einen Sitz im Stadtrat mehr.“, betonte Bürgermeisterkandidat Hermann Gaßner. Als wichtigste Programmpunkte nannte er: Aufbau einer Zukunftsträchtigen Energieversorgung, Belebung der Innenstadt und Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze. Über allem aber stehe die Maxime „Das Wirtschaftliche und das Menschliche müssen so zu verknüpfen sein, dass die soziale Komponente nicht zu kurz komme.“ Die Versammlung wählte die Kandidaten einstimmig en bloc in der von der Vorstandschaft vorgeschlagenen Reihenfolge.

 

Eingestellt von: Rudi Noehbauer – 14. Feb 2014