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Junge Liste/Bürgerliste zieht erste Bilanz vor der Sommerpause

Nach den ersten durchaus turbulenten Monaten des neu gewählten Stadtrates ziehen die Mandatsträger bei der alljährlichen Sitzung vor der Sommerpause eine Bilanz.

Der Fraktionssprecher Hermann Gaßner betonte, unter Zustimmung von Walter Reitmeier und Anja Gaßner, die gute Grundstimmung des neu zusammen gestellten Stadtrates. Die 9 “Neuen” seien äußerst kollegial und tragen konstruktiv zu den Entscheidungen zum Wohle der Stadt Pfarrkirchen bei. Wie man aus der Presse entnehmen konnte, sei man innerhalb dieses Gremiums meist “auf einer Wellenlänge”. Bürgermeister Wolfgang Beißmann hält sein Wahlversprechen nach wie vor ein, in dem er regelmäßige Sitzungen mit dem 2. Bürgermeister, der 3. Bürgermeisterin und den Fraktionssprechern abhält, um die Transparenz der aktuellen Thematiken zu ermöglichen und alle Fraktionen bestmöglich mit einzubinden, was Hermann Gaßner sehr zu schätzen weiß.

Bei den Themenschwerpunkten der Jungen Liste/ Bürgerliste war die Belebung der Stadt ein wesentlicher Punkt, welcher auch die Nutzung der Stadthalle im Auge hatte. Hierzu gab es kürzlich ein Gespräch mit dem Pächterehepaar Stampka, so Hermann Gaßner, in welchem deutlich wurde, dass von November bis zum Ende des Faschings jährlich zahlreiche Veranstaltungen stattfinden und hier kaum Kapazität bliebe, um mehr anzubieten. Außerdem sei es manchmal schwierig bekannte Künstler einzuladen, weil deren Management eher größere Hallen bevorzuge, da dort die Gewinnmarge über die Eintrittsgelder wesentlich lukrativer sei. Familie Stampka zeigte sich jedoch sehr offen und äußerst positiv gegenüber neuen Vorschlägen. So einigte man sich, dass die Pächter, wie auch die Mitglieder der Jungen Liste/ Bürgerliste Ideen generieren, welche möglicherweise das Angebot im kommenden Kalenderjahr 2015 bereichern könnten.

“Unser Antrag bezüglich des Stadtbusses schlug hohe Wellen”, so Hermann Gaßner. Zahlreich  wurde im persönlichen Gespräch und auch per Email  das Gespräch mit ihm gesucht. Eine tageweise Anbindung der Ortsteile Waldhof  mit dem Gebiet Oberham, aber auch des Ortsteils Untergrasensee wäre  für viele Anwohner mit Sicherheit eine Erleichterung des Alltags. Es gehe nicht darum, den Anwohnern von Degernbach “den Bus wegzunehmen”, sondern vielmehr darum, eine Lösung zu finden, wie man auch die Bürger der Ortsteile an diesem 20jährigen Erfolgsmodell Stadtbus teilhaben lassen kann. Denn - wie ein Stadtratsmitglied bemängelte, “dies habe man schon vor Jahren ausprobiert, und es habe nicht funktioniert” - so einfach ist es nicht. Die Zeiten haben sich geändert, und mittlerweile gibt es viele Menschen, die nicht mehr mobil sind, und für die die Nutzung des Stadtbusses ihre Lebensqualität deutlich verbessern würde; auch wenn es nur 1x in der Woche wäre.

Abschließend erklärten Hermann Gaßner, Walter Reitmeier und Anja Gaßner, dass sie nicht nur während der sog. heißen Phase im Wahlkampf für die Bürgerinnen und Bürger präsent sein möchten, sondern dass demnächst in Pfarrkirchen, in Waldhof und in Untergrasensee Bürgertreffs abgehalten werden, wo man Themen “die unter den Nägeln brennen” ansprechen kann. Termine und Örtlichkeiten werden hierzu noch separat bekannt gegeben.  

Eingestellt von: Rudi Noehbauer – 26. Aug 2014