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Waldhof, ein „Dorfladen" als Wunsch
Bei einer Wahlveranstaltung der Jungen Liste/Bürgerliste (JL/BL) im Gasthaus Altmannshofer ging Bürgermeister Kandidat Hermann Gaßner ausführlich auf die Möglichkeiten ein, die sich durch den Bau der Umgehungsstraße für eine Dorferneuerung in Waldhof bieten. Schon parallel zum Bau der Straße sollte mit der Planung des Ortskerns begonnen werden, sagte er. Aber nur unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Mann müsse einer älterwerdenden Gesellschaft Rechnung tragen. Zur Stärkung des Dorflebens wäre natürlich ein kleiner „Dorfladen“ wünschenswert. Und man sollte auch über ein “Bürgerbussystem“ auf Ehrenamtsbasis nachdenken.

 

Ausreichend Baumöglichkeiten, aber auch der Breitbandausbau und Abhilfe bei dem immer noch fehlenden Handyempfang seien wichtig für junge Familien, um weiterhin in ihrem Heimatdorf zu bleiben.

 

Zur Sprache kam dabei auch, wie Hermann Gaßner die Situation im Pfarrkirchner Krankenhaus sehe, Der Bürgermeister Kandidat nannte ein Beispiel.  Während die Urologen nicht aus Pfarrkirchen wegwollten, hätten sich die Orthopäden anfangs mit Händen und Füssen gegen eine Verlegung nach Pfarrkirchen gewehrt. Doch durch die optimalen Bedingungen  die sie hier vorfänden, können sie es sich heute gar nicht mehr anders vorstellen, sagte Gaßner.

 

Thema waren auch die StadtFiguren beim Bürgertreff der Jungen Liste/Bürgerliste. Stadtrat Reinhard Schoske bestätigte, dass er von der "Haarewaschenden", die im Rahmen einer Wanderausstellung vor dem Burghausener Stadtsaal steht, Kenntnis hatte.

 

Er habe aber angenommen, man wisse auch im Pfarrkirchner Rathaus, dass von derartigen Abgüssen fast immer mehrere Exemplare existieren. Und bis heute sei nicht gesagt, ob Burghausen  die Skulptur dort belasse, gerade nachdem sich Pfarrkirchen zum Kauf entschlossen habe. Schoske  appellierte, die Diskussion über die Auswahl der  Kunstfiguren zu beenden, und das  alle Stadträte zur getroffenen  Entscheidung stehen sollten, insbesondre die, die ursprünglich für den Ankauf aller Gegenstände waren.

 

Bürgermeister Kandidat Hermann Gaßner ergänzte, dass man die restlichen Podeste in der Allee belassen sollte -für Werke noch unbekannter Künstler, die ihre Arbeiten im Umfeld der angekauften Skulpturen einem breiten Publikum präsentieren könnten.

Eingestellt von: Rudi Noehbauer – 21. Feb 2014