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Wanderweg an der Rott verlegen?

Engstelle ein Thema beim Bürgertreff der Jungen Liste/Bürgerliste.

 

Mit dem ersten von vier sogenannten Bürgertreffs läutet die Junge Liste/Bürgerliste (JL/BL) mit ihrem Bürgermeister- kandidaten Hermann Gaßner die heiße Phase im Wahlkampf ein. In Untergrasensee bekräftigte Gaßner laut einer Pressemitteilung, dass die Bürger besser und ehrlicher in die Politik eingebunden werden müssten. Zur Sprache kam aus dem Kreis der Zuhörer das Beispiel mit dem Wanderweg rechts der Rott bei Mahlgassing.

Erstens würde dieser bei jedem kleineren Hochwasser weggespült, und dann ist immer noch die Engstelle, wo man sich anscheinend nicht einigen konnte. Ob hier nicht eine Verlegung des Weges sinnvoller wäre, diesen Vorstoß will Gaßner nach eigenen Worten noch mal im Stadtrat vorbringen. Hermann Gaßner versprach, das Thema noch mal im Stadtrat vorzubringen. Für ihn käme nur eine gütliche Einigung in Frage, ansonsten gebe es „auf beiden Seiten nur Verlierer“.

     

Weil eine dritte Stadtbuslinie nicht genug ausgelastet währe, regte der Kandidat hier eine organisierte Nachbarschaftshilfe an. Diese entstehe z.B. gerade in Eggenfelden. Dass der dörfliche Zusammenhalt intakt sei, habe man ja beim Bau des neuen Feuerwehrhauses gesehen. Hier wurde in Eigenregie für die Stadt Pfarrkirchen ein wunderbares Gebäude geschaffen.

 

Der Vorsitzende der JL/BL, Rudi Nöhbauer unterstrich, dass man als reine Pfarrkirchner Wählervereinigung die Bürger bestmöglich mit einbinden wolle. Seit 18 Jahren sei die Gruppierung gurchgehend mit zwei Sitzen im Stadtparlament vertreten. "Wir sind fest verwurzelt in der politischen Landschaft Pfarrkirchens, aber dieses Mal wollen wir mehr", sagte Nöhbauer. Ziel sei es, den Stimmenanteil zu verdoppeln. Mit der starken, ausgeglichenen Liste und Hermann Gaßner als Bürgermeisterkandidat sei man gut aufgestellt.

 

Alle anwesenden Bewerber stellten sich dann persönlich vor. So auch Gaßner. "Ich will kein typischer Politiker sein", meinte er und machte dies an einigen Beispielen von Horst Seehofer fest. "Zuerst für den Ausbau von bis zu 1500 Windrädern, jetzt der de facto Stopp. Vor der Wahl für einen schnellen Ausbau der Stromautobahnen, jetzt das Moratorium. Für mich muss aber ein Wort noch ein Wort sein."

Eingestellt von: Rudi Noehbauer – 15. Feb 2014